Spendenaktion 2025
Besser spät als nie. Das neue Jahr hat nun bereits schon fast wieder zwei Monate auf dem Buckel, und doch ist da noch etwas offen aus 2025.
Es ist zur guten Tradition geworden, dass wir die Erlöse aus dem Verkauf unseres jährlichen Fankalenders für einen guten Zweck einsetzen. So konnten wir bereits beispielsweise den Aufbau eines Wasserspielplatzes am Puschkinpark unterstützen, die Helden der Corona-Zeit zu einer anständigen Mittagsversorgung einladen, einen Teil zur Anschaffung eines neuen Klettergerüsts einer Cottbuser Kita beitragen oder auch mit Kindern aus einer stationären Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe einen besonderen Tagesausflug unternehmen.
Ende vergangenen Jahres entbrannte dann ein Thema, welches für uns Anlass der aktuellen Spendenaktion sein sollte. Arm und nicht besonders sexy setzte die Stadt Cottbus den Rotstift an einer Stelle im städtischen Haushalt an, die unserer Meinung nach aktuell mehr denn je gefragt ist. Im Raum standen Kürzungen von bis zu 20 Prozent im Bereich der Jugendsozialarbeit.
So hielten wir in diese Richtung unsere Lauscher offen und fanden mit dem Humanistischen Jugendwerk Cottbus e.V. einen Träger der Jugendhilfe, der unserer Meinung nach mehr als unterstützenswert ist. Neben dem Jugendclub „Club Humi“ am Staatstheater und dem „2nd Home – Outreach“ in Neu Schmellwitz war das Jugendwerk bislang auch mit einem Mobilen Jugendtreff vorrangig im Stadtteil Sandow unterwegs. Im Zuge der aktuellen Haushaltsplanung wird dieses eigenständige Angebot im Jahr 2026 jedoch nicht fortgeführt.
Umso wichtiger ist es, bestehende Strukturen zu stärken. Der vereinseigene Bus, der über viele Jahre für mobile Jugendarbeit im Einsatz war, kann nun dank unserer Spende in Höhe von 2.000 € wieder einsatzbereit gemacht werden. Das Fahrzeug wird künftig der mobilen, hinausreichenden Arbeit des Projektes „2nd Home – Outreach“ im Sozialraum Neu Schmellwitz zugeordnet. Damit bleibt aufsuchende Jugendarbeit weiterhin dort präsent, wo junge Menschen sie benötigen – in ihrem direkten Lebensumfeld, in einem sozial besonders herausgeforderten Stadtteil.
Ultima Caritativa im Februar 2026

